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Veniam sed aliquip

Aus alten Überlieferungen geht hervor, dass der Circus Maximus von König Tarquinius Priscus an genau der Stelle errichtet wurde, an welcher der legendäre „Raub der Sabinerinnen“ stattgefunden haben soll.
Es war den Wagenrennen vorbehalten und konnte zu seiner Glanzzeit 300.000 Zuschauer fassen. Somit kann es als das größte Bauwerk aller Zeiten für Verantstalltungen dieser Art betrachtet werden. In seiner größten Ausdehnung, während der Kaiserzeit, maß es etwa 600 Meter in der Länge und 200 Meter in der Breite. Von Caracalla wurde es vergrößert und von Konstantin restauriert. Konstantin der II. schmückte im Jahr 357 den Zirkus mit einem Obelisken des Pharaos Tutmosis III. aus Ägypten. Somit gesellte er sich dem anderen Obelisken von Ramses dem II. zu, dem schon Augustus in der Mitte der „spina“ seinen Platz gegeben hatte.
Diese „spina“ teilte die Arena in zwei Abschnitte ein, die von den Wagen in meistens sieben Runden umfahren wurden. In der Horizontalen waren die Sitzreihen in drei Sektoren eingeteilt und an der Seite durch die große Kaiserloge unterbrochen, die mit den Palästen am Abhang des Hügels verbunden war. Ein Teil der oben befindlichen Plätze muss jedoch durch Holztribünen gestützt gewesen sein, da das häufige Einstürzen den Tod Tausender von Zuschauern hervorrief: 1112 unter Antonius Pius und unter Diokletian sogar 13.000. 549 wurde der Circus Maximus das letzte mal von dem Gotenkönig Ttila genutzt.